Jahreshauptversammlung mit Wahl des 1. Kommandanten Alter und neuer 1. Kommandant der Feuerwehr Bierhütte ist Matthias Küttner. Während einer Dienstversammlung im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung sprachen die aktiven Feuerwehrleute ihrem 1. Kommandanten mit der Wiederwahl ihr Vertrauen aus. Geleitet wurde die Wahl durch den 1. Bürgermeister der Gemeinde Hohenau Eduard Schmid, unterstützt durch Kreisbrandinspektor Albert Hilgart und Kreisbrandmeister Michael Feuchter, die als Wahlhelfer fungierten. Jetzt führt Matthias Küttner für weitere sechs Jahre die Feuerwehr in Bierhütte an.

Die Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus Unterkashof eröffnete der 1. Vorstand Ludwig Petzi. Er berichtete über die gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins und hob die wichtigsten Veranstaltungen wie das Watterturnier, das Maibaumaufstellen, ein großes Grillfest und den Vereinsausflug in den Tierpark München hervor. Seinen Mitarbeitern in der Vorstandschaft dankte er für das Engagement und die gute Zusammenarbeit.

24 Aktive und 3 Anwärter führt der 1. Kommandant Matthias Küttner. Er berichtete, dass im Jahr 2015 die FFW Bierhütte zu neun Einsätzen gerufen wurde Dabei waren einige kleinere Lagen zu bewältigen, wie Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, Entfernung von Wespennestern und die Suche nach einer vermissten Person. Als größerer Einsatz zeigte sich im Juli vergangenen Jahres die Bekämpfung eines Brandes der Fritteuse im Hotel in Bierhütte. Gemeinsam mit weiteren Feuerwehren konnten die Flammen schnell gelöscht und ein Übergreifen auf das Mobiliar verhindert werden.

Als unverzichtbar bezeichnete er die Teilnahme an den Übungen, um im Ernstfall gerüstet zu sein. An insgesamt 13 Übungen beteiligten sich die Aktiven, wobei Jugendwart Stefan Wagner als eifrigster Teilnehmer mit gutem Beispiel voran ging. Den Jugendwart lobte er zudem für die gute und erfolgreiche Jugendarbeit im vergangenen Jahr. Auch die Kleinsten wurden wieder zur Mitarbeit motiviert. Matthias Küttner berichtete von den Aktionen der Kinderfeuerwehr Flammenhopser 112, bei denen die Helfer in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Schönbrunn die Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranführen. Hier werden die Grundsteine gelegt, um dann bei der Jugendfeuerwehr in der Modularen Truppausbildung das erste Rüstzeug für spätere Einsätze zu erlernen. So konnten im vergangenen Jahr im Feuerwehrhaus in Unterkashof insgesamt 15 Jugendliche aus verschiedenen Feuerwehren des KBM-Bereiches ausgebildet werden, darunter drei junge Feuerwehrleute aus der eigenen Jugendfeuerwehr.

Jugendwart Stefan Wagner berichtete von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. So meisterten im vergangenen Jahr vier Jugendliche die Jugendleistungsprüfung und sechs seiner Schützlinge bewältigten die Aufgaben zum Erwerb der Stufe eins der Deutschen Jugendflamme. Motiviert wurden die Jugendfeuerwehrler auch durch gemeinsame Veranstaltungen, wie einen Tagesausflug ins Erlebnisbad in Erding oder zum Weihnachtmarkt nach Hohenau. Sein besonderer Dank ging an seinen Stellvertreter Manuel Küblböck sowie weiteren Helfern für die Unterstützung bei der zeitintensiven Ausbildung.

Den Kassenbestand stellte Kassenwart Karsten Bertelshofer vor. Die Prüfer Hans Weber und Robert Altendorfer hatten die Vereinskasse sowie die erforderlichen Belege überprüft und keine Beanstandungen festgestellt. Der Antrag auf Entlastung der Vorstandschaft wurde daher einstimmig angenommen.

Der 1. Bürgermeister Eduard Schmid wies in seinen Grußworten darauf hin, dass die fünf Feuerwehren der Gemeinde Hohenau gut besetzt und ausgerüstet und daher allzeit einsatzbereit sind. Er hob die Wichtigkeit der Arbeit der Feuerwehr mit Kindern und Jugendlichen, aber auch in der Betreuung der Senioren hervor. Dadurch und mit der Teilnahme an vielen Veranstaltungen in der Gemeinde werde durch die Feuerwehr ein wertvoller Beitrag zur Kameradschaft geleistet.

Kreisbrandmeister Michael Feuchter bedankte sich für die Unterstützung anlässlich der Modularen Truppausbildung im vergangenen Jahr. Er erinnerte, wie schon in den Jahren zuvor, nochmals an die anstehende Pflicht der Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnhäusern. Spätestens bis zum 31.12 2017 müssen die Geräte eingebaut sein. Er berichtete weiter, dass die Einführung des Digitalfunks kurz vor der Fertigstellung sei, 2016 bis 2017 sollten die neuen Kommunikationsformen genutzt werden können. Er wies daher auf die anstehenden Endanwenderschulungen hin, die im KBM-Bereich einheitlich erfolgen werden.

Kreisbrandinspektor Albert Hilgart berichtete in seinen Ausführungen von der Bekämpfung des Fettbrandes im Hotel in Bierhütte. Hier hatte sich auch gezeigt, wie wichtig Gebäudebegehungen sind. Durch die Kenntnis der Örtlichkeit konnte der Einsatz schnell und erfolgreich abgeschlossen werden. Er betonte die Bedeutung der ständigen Ausbildung und stellte er die anstehenden Schulungen vor. So wird ein Schwerpunkt auf der Beherrschung des Digitalfunks liegen, weiter steht eine Winterschulung mit Schaumlöschung an sowie die Fortführung von Fahrsicherheitstrainings.

Ehrungen

Langjährige Mitglieder der Feuerwehr Bierhütte wurden geehrt. Seit 40 Jahren ist Robert Krenn bei der Feuerwehr und Walter Gross sowie Max Blöchl können auf stolze 60 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Sie erhielten die goldene Ehrennadel sowie eine Anerkennungsurkunde. {joomplucat:33 limit=4|columns=4|ordering=random}

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